Ausgehend von dem Begriff "Grammatik der Poesie", den Roman Jakobson einführte, sowie von jener alten scharfsinnigen Beobachtung von Palamas, dass Kalvos mit seinen "Über die Sprache schlüpfrigen" Aspekten "die Grammatik überschreitet und die Syntax vergisst", werden einige eigenartige Ausdrücke des poetischen Diskurses der Oden untersucht.
Diese Auswahl und Formulierungen, die von der einfachen Umstellung der normalen syntaktischen Reihenfolge der Begriffe einer Phrase oder eines Satzes bis zur offensichtlichen Ungrammatikalität reichen, stellen mit ihrer Häufigkeit charakteristische Merkmale der poetischen Grammatik von Kalvos dar.
Besonders wird auf die Anordnung des Adjektivbestimmungswortes, die umgekehrt proportionale Voranstellung des heterogenen Bestimmungswortes im Genitiv, die transzendente Form sowie das nahezu überall präsente Versmaß und den besonderen Gebrauch der Zeichensetzung eingegangen.
Diese Strukturen werden nicht historisch, das heißt in Bezug auf ihre Herkunft, sondern synchron und in Bezug auf den Leser untersucht.
In dieser Hinsicht wird die Studie im Rahmen der allgemeinen Theorie der Rezeptions- und Lesereaktionstheorie platziert.
Ziel ist der hermeneutische Prozess und letztendlich das Vergnügen an der Mehrdeutigkeit des kalvianischen poetischen Diskurses.
Hersteller
- Verleger
- Gutenberg
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Die poetische Grammatik von Andreas Kalvos
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 228
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2011
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Autoren, Künstler
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789600114485
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier