Fotografien und Texte rahmen visuell die Erzählung der schmerzhaften Reise des Verlusts von Renée Revahs Familienmitgliedern, von Thessaloniki nach Auschwitz. Der einzige Überlebende war ihr Großvater, Albert Revah, der nach Athen geflüchtet war. Bis zum Ende des Krieges wartete er geduldig auf die Rückkehr seiner Familie.
Renée Revah trifft ihn in dem Moment seiner Verzweiflung, als er erfährt, dass seine Familie ausgelöscht wurde. Mit ihrem Werk “Tehom” (ein biblisches hebräisches Wort, das urtief bedeutet) verspricht sie, ihn zum Ort des Verbrechens zu führen, den er selbst bis zu seinem Tod nicht den Mut fand zu besuchen.
Es folgen zwei aufeinanderfolgende Reisen von Renée zu den Konzentrationslagern Birkenau und Auschwitz. Bei jedem Schritt ihrer Reise wendet sie sich gedanklich an ihren Großvater, sendet ihm Fotografien und teilt ihre Gedanken und Gefühle mit ihm. Ihre Erzählung stammt aus einer intermedialen Erinnerung, einer Galerie von Bildern, geprägt von den Erzählungen ihrer Familie und den Zeugenaussagen derjenigen, die lebend zurückkehrten.
Als Nachzeugin verarbeitet Renée die Vergangenheit und verwandelt das geerbte Trauma in einen reinigenden Weg, der zur Vergebung führt; der Abgrund des Sees, der das Ehrenmal der in Konzentrationslagern ermordeten Menschen war.
Hersteller
- Verleger
- Kapon
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Tastaturen
- Erzählung
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- Abyss
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 156
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 24x30 cm
- ISBN-13
- 9786182180372
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