Die Autoren Daniel Filipidis (1755-1832) und Grigoris Konstantas (1758-1844), beide Thessalier, geboren in Miliés und der Kirche gewidmet, unterzeichneten 1791 die Neugestaltung der Geographie, eines der bedeutendsten Werke des Modernen griechischen Aufklärungsprozesses.
Die Autoren, auch bekannt unter dem Beinamen Dimitreís, studierten an Schulen des Athos, von Chios, Konstantinopel sowie der demarkierten Herrschaften und prägten so ihre geistige Haltung und ihren besonderen Schreibstil, beeinflusst auch vom bereits bedeutenden Demetrios Katarzēs.
Ihre Quellen waren einerseits die antike Tradition und die antiken Geographen Pausanias und Strabon, andererseits die westlich-europäischen Werke der Geographie, wie die Geographic Moderne und die Geographic Ancienne der Encyclopedic Methodique von Pankoucke, die sie übersetzten.
Besonders jedoch, im Abschnitt über ihren Heimatort, stützten sie sich auf ihr persönliches Wissen über die zeitgenössische Realität, was auch den originellen Ton des Werks verleiht: ihr Bestreben, den griechischen Raum in seiner Zeitgenossenschaft zu sehen, fern und außerhalb von festgelegten Beschränkungen.
Sie verbinden geografische Informationen mit der historischen Entwicklung des Ortes von der Antike bis zu den glanzvollen Errungenschaften und den dramatischen Schicksalen des Volkes bis zu ihrer Zeit.
STAMOULIS ANT. ANTHOLOGY OF MAGAZINE HISTORY
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