Das Buch versucht, ein anderes Mosaikbild der ersten dreißig Jahre der Dritten Französischen Republik zu erstellen, indem es sich auf den Wiederaufbau und die Funktionsweise der Pariser Polizei nach der Pariser Kommune konzentriert.
Das Hauptinstrument der Forschung ist die Polizeidatei, die durch jahrelange geheime Überwachung des Sozialisten Panagiotis Argyriadis entstanden ist. Als Mitglied der Zweiten Internationalen, Herausgeber sozialistischer Schriften, praktizierender Anwalt und bevorzugter Gesprächspartner anarchistischer und sozialistischer Gruppen bleibt Argyriadis bis zu seinem Tod politisch aktiv und bildet ein persönliches und leicht exzentrisches internationales politisches Netzwerk, das hier zum ersten Mal vorgestellt wird.
Seine Datei wird im Vergleich zu anderen Quellen untersucht, und die Forschung wirft erneut die Frage auf, das Polizeiarchiv als historische Quelle zu betrachten. Der Einfluss der Bürokratie sowie der Polizeipraktiken der Unterdrückung und Überwachung werden hervorgehoben, und die Auswirkungen auf soziale und politische Gruppen werden betont.
Besonders bemerkenswert ist die außergewöhnliche Organisation der Repressionsmechanismen in Frankreich in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts und deren Vergleich mit den heutigen Praktiken, die Überwachung, Kontrolle und Unterdrückung nicht nur zu einer Wissenschaft, sondern fast zu einer Theologie erhoben haben.
Hersteller
- Autor
- Xenia Marinou
- Verleger
- Oi Ekdoseis ton Synadelfon
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 288
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2024
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Politiker
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9786185571351
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