Von Sklave zu Weiser. Epiktet war ein gelähmter griechischer Sklave aus Phrygien während der Herrschaft von Nero (54–68 n. Chr.), der Vorlesungen des Stoikers Musonius hörte, bevor er freigelassen wurde. Er wurde 89 oder 92 von Kaiser Domitian zusammen mit anderen Philosophen vertrieben und ließ sich dauerhaft in Nikopolis in Epirus nieder. Dort, in einer Schule, die er „Heilungsort für kranke Seelen“ nannte, lehrte er eine praktische Philosophie, deren Einzelheiten von Arrian, einem seiner Schüler, aufgezeichnet wurden und in vier Büchern der Reden und einem kleineren Encheiridion, einem Handbuch, das die Hauptdoktrinen der Reden kurz zusammenfasst, erhalten geblieben sind.
Epiktet war ein Lehrer der stoischen Ethik, breit und fest in der Methodik, erhaben im Gedanken, und mal humorvoll, mal traurig oder ernst im Geist. Wie sollte man gerecht leben? Unser von Gott gegebenen Wille ist unser wichtigstes Gut, und wir dürfen nicht nach den Gütern anderer streben. Wir dürfen das Schicksal nicht widerstehen. Der Mensch ist Teil eines Systems; Menschen sind denkende Wesen (in schwachen Körpern) und müssen sich dem göttlichen Verstand und dem Willen der Natur anpassen. Epiktet präsentiert uns auch ein eindringliches Bild des perfekten (stoischen) Menschen.
Die Ausgabe von Epiktet aus der Loeb-Klassischen Bibliothek ist in zwei Bänden erhältlich.
Hersteller
- Verleger
- Harvard University Press
- Genre
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- Untertitel
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- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 480
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 1998
- Abmessungen
- 12.1x17.1 cm
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9780674991453
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