Was treibt Menschen mit gegensätzlichen und oft konfliktreichen Interessen dazu, sich zusammenzuschließen und gemeinsam zu handeln? Das Buch untersucht, wie die Angst vor externen Bedrohungen die politischen Gruppen während ihrer Gründung prägt und zu deren Erhaltung beiträgt, indem sie deren Einheit in Krisenzeiten stärkt.
Es entwickelt die Theorie der „negativen Koalition“, die die Dynamik untersucht, die das Sprichwort „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ ausdrückt, und skizziert anschließend deren Rolle von der antiken griechischen und römischen politischen Philosophie bis hin zu Machiavelli und den Theoretikern des Staatsinteresses, sowie von Hobbes und seinen Anhängern — aber auch seinen Kritikern — bis zu den Vertretern des politischen Realismus, der im 20. Jahrhundert dominierte.
Indem es den Fokus auf die Rolle von Angst und Feindseligkeit bei der Bildung der Identität von Individuen und Gruppen legt, beleuchtet es eine bedeutende Tradition des politischen Denkens und nähert sich auf innovative Weise Texten, die als bekannt gelten.
Das Buch zeigt, dass die Angst vor externen Bedrohungen ein wesentliches Element für die Schaffung und den Erhalt politischer Gruppen ist, während deren Abwesenheit politische Koalitionen als nicht tragfähig erscheinen lässt.
Hersteller
- Autor
- Giannis D. Eyrygenis
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Ursprünglicher Titel
- Angst vor Feinden und kollektives Handeln
- Untertitel
- Furcht und kollektives Handeln
- Anzahl der Seiten
- 448
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2014
- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789605243463
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