Beim Beginn der Katastrophen des 20. Jahrhunderts versuchen Elisabeth Langgässer und Hermann Broch, diese in ihren Epochenanalysen „Die Schlafwandler“ und „Der unvergessliche Siegels“ zu verstehen. Sie verbinden kulturellen Pessimismus mit philosophischen Reflexionen über die Geschichte und Motiven der Heilsgeschichte, um neue interpretative Muster zu schaffen.
Ziel der Studie ist es, die verschiedenen Deutungsmuster zu rekonstruieren und die textlichen Aussagen in den Diskurs der Zeit einzubetten. Beide Romane interpretieren die Moderne als Verfall und stellen ihre eigene Gegenwart als einen historischen Wendepunkt mit apokalyptischen Qualitäten dar.
In Brochs Text wird die Erfahrung von Gewalt zur Offenbarung eines kalten Gottes. Anhand von Zitaten aus dem Werk des Diktaturbefürworters Donoso Cortés entwickelt Langgässer eine Kritik des Nationalsozialismus und gerät aufgrund ihrer anti-liberalen Haltung in Ambivalenzen gegenüber dem Nationalsozialismus.
Hersteller
- Verleger
- Peter Lang
- Typ
- Geisteswissenschaften, Bauwesen & Bauarbeiten
- Sprache
- Deutsch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9783631562932
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