In "Ein eigenes Zimmer" stellt Woolf die Hypothese auf, dass Shakespeare eine Schwester hatte, die in Talent und Intelligenz ebenbürtig war, deren Schicksal jedoch grundlegend anders verläuft. Diese fiktive Frau schafft es nicht, auch nur ein Wort zu schreiben, und stirbt allein, versunken in ihre eigene Welt, ohne jemals ihr Genie zum Ausdruck bringen zu können.
Wenn sie die Mittel und die Bedingungen gefunden hätte, um zu schaffen, so argumentiert Woolf, hätte sie die gleichen Leistungsniveaus wie ihr „unsterblicher“ Zwillingsbruder erreicht. In diesem klassischen Essay nutzt Virginia Woolf ihr sprachliches Talent, um die ungerechte soziale Umgebung zu erschüttern und damit denjenigen eine Stimme zu geben, die die gleiche Behandlung erfahren wie ihre Heldin.
Ihre Botschaft ist einfach: Frauen benötigen ein sicheres Einkommen und ein eigenes Zimmer, um frei schöpfen zu können. Das Buch, das einen Meilenstein in der Diskussion über die weibliche Emanzipation darstellt, basiert auf zwei Texten, die im Kunstverein in Newnham und im Girton College im Oktober 1928 gelesen wurden.
Virginia Woolf hat diese für ihre Zeit revolutionären Texte überarbeitet und bereichert, die auf beeindruckende Weise das Thema Frauen und Prosa behandeln.
Hersteller
- Autor
- Virginia Woolf
- Verleger
- Odysseas
- Ursprünglicher Titel
- Ein eigenes Zimmer
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 173
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2015
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789602105887
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