In der modernen Ära, trotz der Tatsache, dass wahre Ketten verschwunden sind, beobachten wir die Entstehung eines neuen Typs von Sklaven: die Person, die sich freiwillig der Erschöpfung unterwirft. In Der Burnout-Gesellschaft (ein unerwarteter Bestseller in vielen Ländern) legt der berühmte koreanische Philosoph die Gründe für dieses unnatürliche Verhalten dar und erklärt, wie unsere Gesellschaften dem Missbrauch eines einzigen Konzepts zum Opfer gefallen sind: "Positivität".
Dieses Konzept, unterstützt durch die Illusion der "Wahlfreiheit", produziert müde, gescheiterte und depressive Individuen. Byung-Chul Han dokumentiert, wie "der moderne Sklave weitgehend seine eigene Versklavung gewählt hat", um sein minimal interessantes und völlig leeres Überleben zu sichern. So wie Foucaults "disziplinäre Gesellschaft" Irre und Kriminelle hervorbringt, erhebt die "Positivitätsgesellschaft", die den Slogan Yes we can übernimmt, die Selbstausbeutung zum dominanten Verhalten.
Hersteller
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 112
- Abmessungen
- 21x12 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2015
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
Inhalt
- Lesestufe
- Klassische Texte
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