1913: der Moment des größten Aufschwungs, ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch steckt im glänzenden Anfang das Gefühl des Zusammenbruchs.
In der Literatur, der Kunst und der Musik ist bereits 1913 das Bewusstsein gewachsen, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hat. Franz Kafka schreibt wunderbare, ausführliche Briefe an Felice Bauer, die letztendlich ihre Ehepläne vereiteln werden. Proust sucht die verlorene Zeit.
Stravinsky und Schönberg sorgen für ungehörte Skandale, Duchamp befestigt ein Rad auf einem Küchensitz, in München gehen Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke zusammen auf ein Getränk, ein österreichischer Maler namens Adolf Hitler verkauft seine Landschaften als Postkarten, ein dreizehnjähriger namens Bertolt Brecht wird Chefredakteur einer Schülerzeitung in Augsburg und Ernst Ludwig Kirchner malt immer wieder den Potsdamer Platz.
Die junge Coco Chanel eröffnet ihre erste Boutique. 1913: Anfang und Ende, Triumph und Melancholie verschmelzen, alles wird zur Kunst. Nichts wird mehr so sein wie zuvor.
Florian Illies ist es gelungen, mit seinem Buch das fesselnde Porträt eines einzigartigen Jahres zu schaffen, in dem der 19. Jahrhundert mit einem Knall auf das 20. Jahrhundert der Kriege und Gräuel trifft, und das Jahr 1913 zu einem Moment höchsten Aufschwungs und gleichzeitig Vorbote der Zerstörung erhebt, mit einem grandiosen Panorama, das lebendig vor uns entfaltet wird.
Internationaler Bestseller - In 22 Sprachen übersetzt.
Hersteller
- Autor
- Florian Illies
- Verleger
- Utopia Publishing
- Ursprünglicher Titel
- 1913 Der Sommer des Jahrhunderts
- Verlage
- Utopia Verlag
- Typ
- Historischer Roman
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 416
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2016
- Veröffentlichungsdatum
- 2016
- Abmessungen
- 9x13 cm
- ISBN-13
- 9786185173128
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