Kaufratgeber: So wählst du die richtige Autoabdeckung aus
Wenn du keine Garage hast, ist dein Auto das ganze Jahr über Sonne, Regen, Staub, Vogelkot, Baumharz und im Winter Eis oder Hagel ausgesetzt. Eine gute Autoabdeckung schützt den Lack, die Kunststoffteile und den Innenraum und erspart dir an kalten Morgen das Eiskratzen an der Windschutzscheibe.
In diesem Ratgeber erfährst du, wie du die richtige Größe findest, welches Material zu den Bedingungen an deinem Parkplatz passt und welche Eigenschaften wirklich den Unterschied machen!
Schritt 1: Ganzgarage oder Halbgarage?
- Ganzgarage: Sie bedeckt das ganze Auto, vom Dach bis hinunter zum Boden. Sie bietet den umfassendsten Schutz und ist die richtige Wahl, wenn das Auto tagelang geparkt bleibt oder du Schutz vor Hagel möchtest.
- Halbgarage: Sie bedeckt das Dach, die Scheiben und den oberen Teil der Karosserie. Sie lässt sich in wenigen Sekunden anbringen und abnehmen und ist daher ideal für den täglichen Gebrauch, vor allem zum Schutz vor Sonne, Staub und Eis auf der Windschutzscheibe.
Schritt 2: Die richtige Größe finden
Die Abdeckplane sollte das Auto „umschließen“. Ist sie zu klein, bedeckt sie die Stoßfänger nicht und reißt an den Nähten. Ist sie zu groß, wird sie vom Wind angehoben und scheuert am Lack.
So findest du die richtige Größe:
- Ermittle die Maße deines Autos: Länge, Breite und Höhe. Du findest sie in der Bedienungsanleitung oder in den technischen Daten des Modells.
- Vergleiche sie mit den Maßen der Abdeckplane: Die meisten Abdeckplanen geben Länge × Breite × Höhe in Zentimetern an. Die Plane sollte in jeder Dimension etwas größer als das Auto sein.
- Achte bei SUVs und Jeeps auf die Höhe: Eine Plane mit passender Länge, aber zu geringer Höhe reicht an den Seiten nicht weit genug hinunter.
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Welche Größe brauchst du für die Kapuze?
Die Größenbezeichnungen S, M, L und XL sind nicht bei allen Herstellern gleich. Das Large des einen kann dem XL eines anderen entsprechen – orientiere dich daher immer an den Zentimeterangaben.
Schritt 3: Wähle das Material passend zum Stellplatz
Für den Außenbereich
Hier muss die Abdeckung Regen, Sonne und Wind standhalten.
- PEVA / PVC: günstige und wasserdichte Materialien. Sie sind jedoch nicht atmungsaktiv und können Feuchtigkeit unter der Abdeckung einschließen. Sie eignen sich besser für den gelegentlichen Gebrauch oder in Kombination mit einem Innenfutter.
- Polyester (oft mit silberner Beschichtung): strapazierfähig, leicht und wasserdicht. Die silberne Beschichtung reflektiert die Sonne und hält das Auto im Sommer kühler.
- Mehrschichtige Materialien: Sie kombinieren eine wasserdichte Außenschicht mit einer weichen Innenschicht. Für Autos, die dauerhaft draußen stehen, sind sie die umfassendste Lösung.
Vorteile: Schutz vor Regen, Sonne, Staub, Eis und Vogelkot.
Nachteile: Die günstigsten Materialien sind nicht atmungsaktiv und nutzen sich durch Sonneneinstrahlung schneller ab.
Für Innenräume oder die Garage
Hier geht es darum, vor Staub und Kratzern zu schützen, nicht vor Wasser.
- Baumwoll- oder Fleece-Stoffe: weich, atmungsaktiv und sie verhindern, dass sich Feuchtigkeit auf dem Lack hält. Sie sind ideal für Autos, die längere Zeit nicht bewegt werden, oder für Oldtimer.
Bei Hagel
Hagelabdeckungen haben eine dicke Schaumstoffpolsterung, die die Aufprallenergie absorbiert. Sie sind voluminöser und teurer, lohnen sich aber, wenn du in einer Region mit häufigem Hagel lebst. Sie schützen sehr effektiv vor kleinem und mittelgroßem Hagel. Bei extremen Unwettern verringern sie den Schaden, können ihn aber nicht vollständig verhindern.
Schritt 4: Die Eigenschaften, die den Unterschied machen
- Wasserabweisend: unverzichtbar für den Außenbereich.
- Innenfutter: Eine weiche Innenschicht, meist aus Baumwolle, schützt den Lack vor Abrieb.
- Aussparungen für die Spiegel: Die Abdeckung sitzt dadurch besser und verrutscht nicht.
- Elastiksaum und Befestigungsgurte: Der Elastiksaum am unteren Rand hält die Abdeckung fest, und die Gurte, die unter dem Auto durchgeführt werden, halten sie bei starkem Wind an Ort und Stelle.
- Transporttasche: Damit du die Abdeckung sauber im Kofferraum verstauen kannst.
Skroutz-Tipp: So verwendest du eine Autoabdeckung richtig
- Verwende die Abdeckung nur bei einem sauberen Auto. Staub und Sand unter der Abdeckung wirken wie Schleifpapier und zerkratzen den Lack.
- Lass sie nicht mehrere Tage auf einem nassen Auto. Eingeschlossene Feuchtigkeit kann Spuren im Lack hinterlassen, besonders bei nicht atmungsaktiven Materialien.
- Falte die Abdeckung von den Seiten zur Mitte hin zusammen. So bleibt die verschmutzte Außenseite innen und kommt beim nächsten Mal nicht mit dem Lack in Berührung.
- Ziehe sie niemals über eine heiße Motorhaube, direkt nach einer langen Fahrt. Warte, bis der Motor etwas abgekühlt ist.
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