Die Amorgos ist durchdrungen von einer Natürlichkeit, die sie so schön erklingen lässt wie die Zeit, in der sie veröffentlicht wurde, was wir nur für sehr wenige Gedichte sagen können. So viele Beobachtungen wir also auch zur Amorgos anstellen, es ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich, ihr Geheimnis zu ergründen.
Vielleicht, so vermute ich, ist das wahrhaft Erstaunliche an diesem Gedicht schlicht und ergreifend diese Natürlichkeit, das Gleichgewicht der Bedeutung auf der Sprache, im Abseits beider. Wir können jedoch nicht den Kern dieser Natürlichkeit berühren, die schließlich ein göttliches Geschenk ist, wir können jedoch die äußeren Merkmale ihrer Ästhetik beobachten.
Ein solches Merkmal ist mit Sicherheit der Eindruck, dass die Wörter mit einem Hauch des Windes verbunden sind, es ist, als würde man sagen, dass es zwischen den Blitzen und den Schatten der Bedeutung, während diese wechseln, keine Erschütterung gibt, man erkennt die Nähte zwischen den Phrasen nicht. Der musikalischste Rhythmus, den wir gewöhnlich in einer Fanfare enden hören, steuert das Steuer einer klaren und glatten, fast ruhigen Stimme. Dieses Kunstwerk war vielleicht seit der Zeit von Solomos in der griechischen Literatur nicht mehr beobachtet worden.
Hersteller
Spezifikationen
- Autor
- Nikos Gatsos
- Verleger
- Patakis
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 35
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2000
- Veröffentlichungsdatum
- 2000
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789603784838
Zusätzliche Spezifikationen
- Klassische Dichter
- Nein
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